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Spätstadium

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Hilfe ist gefragt – das Spätstadium


In der letzten Phase der Alzheimer-Erkrankung sind die Erkrankten vollständig von Betreuung und Pflege abhängig. Ihr Gedächtnis ist nicht mehr in der Lage, neue Informationen zu speichern. Auch nahe Angehörige werden nun oft nicht mehr erkannt. Die Sprache ist auf wenige Wörter reduziert.

Unruhe, Depressionen, Ängste und Wahnvorstellungen treten in dieser Phase nicht mehr auf. Zunehmend verlieren die Erkrankten jedoch die Kontrolle über ihren Körper. Viele Patienten können nur noch in kleinen, schleppenden Schritten, häufig aber auch gar nicht mehr gehen. Sie bewegen sich nur noch auf Aufforderung, nicht mehr aus eigenem Antrieb. Selbst die Fähigkeit, aufrecht zu sitzen, kann verloren gehen. Die Mimik ist eingeschränkt. Schlucken wird unmöglich. Blase und Darm können nicht mehr kontrolliert werden. Unter Umständen treten Krampfanfälle auf. Die Patienten sind teilnahmslos und nehmen ihre Umgebung ebenso wie sich selbst kaum noch wahr.

Wie lange die einzelnen Stadien der Erkrankung andauern, kann im Einzelfall nicht vorhergesagt werden. Im Durchschnitt leben Alzheimer-Patienten noch sieben bis zehn Jahre, nachdem die Diagnose gestellt wurde. Doch auch kürzere oder erheblich längere Zeiträume sind möglich. Der Tod tritt häufig durch Begleiterkrankungen wie z.B. eine Lungenentzündung ein.


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