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Pflegetipps

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Tipps für die Pflege von Menschen mit Alzheimer


Bei fortgeschrittenem Alzheimer benötigen Erkrankte Unterstützung bei der persönlichen Hygiene. Das kann sowohl für den Erkrankten als auch für den Pflegenden unangenehm sein. Einerseits müssen z. T. die gewohnten Grenzen der Intimität überschritten werden, andererseits reagieren Erkrankte vielfach mit Widerstand auf den Verlust ihrer Selbstständigkeit.  

Kleidung


Berücksichtigen Sie bei der Wahl der Bekleidung den Geschmack des Erkrankten. Wenn Sie einfache Wahlmöglichkeiten zwischen jeweils nur zwei Kleidungsstücken anbieten, können die Erkrankten die Art ihrer Bekleidung mitbestimmen. Bereiten Sie die Kleidungsstücke vor, indem Sie sie in der richtigen Reihenfolge übereinanderlegen, sodass sie eins nach dem anderen angezogen werden können. Die Kleidungsstücke selbst sollten bequem sein und keine zu großen Schwierigkeiten beim An- oder Ausziehen bereiten. Seien Sie geduldig und geben Sie dem Patienten Zeit. Es stärkt sein Selbstwertgefühl, wenn Sie ihm nicht jeden Handgriff abnehmen.

Grundpflege

Grundpflege

Nacktheit kann Scham, die vergleichsweise ungewohnte Situation in der Badewanne Angst auslösen. Viele Demenzkranke baden nicht gern. Sie schreien oder schlagen um sich, um ihren Widerstand auszudrücken.
Versuchen Sie deshalb Unannehmlichkeiten nach Möglichkeit auszuschließen. mehr Grundpflege

Behandlungspflege

Behandlungspflege

Neben der Körperpflege brauchen Alzheimerkranke auch in vielen anderen Lebensbereichen zunehmend Unterstützung. Vor allem das Festhalten an einem regelmäßigen Behandlungsplan und die Einnahme von Medikamenten fällt Erkrankten zunehmend schwer und wird schließlich unmöglich. mehr Behandlungspflege

Betreuungsstress

Betreuungsstress

Bei der Betreuung eines geliebten Angehörigen machen viele Pflegende den Fehler, nicht genug auf sich selbst zu achten und sich ganz aufzuopfern. Viel zu spät erkennen sie dann, dass sie den Kontakt zu Freunden verlieren, ihre Kräfte schwinden oder sie sich von der Situation überfordert fühlen. mehr Betreuungsstress


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